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Jahreshauptversammlung nach zwei Jahren Zwangspause

Rege Teilnahme bei Zusammenkunft im Probelokal der Stadtkapelle

Franz Feinäugle informiert über den Ablauf der Parade bei den Heimattagen

Nach zweijähriger Zwangspause hielt die Bürgerwache im Probelokal der Stadtkapelle ihre Jahreshauptversammlung ab. Major und Kommandant Georg Bacher gab in seinem umfassenden Bericht die Beschlüsse des Verwaltungsrats bekannt. „Für den I. Zug werden neue Gewehre benötigt, da sich die Patronen nicht mehr kalibrieren lassen“, sagte Bacher und wies auf die enorme Kostensteigerung jedes einzelnen Salutschusses bei Neukauf von Patronen hin. Daher habe man sich entschieden, den I. Zug ebenfalls mit Vorderladergewehren auszurüsten. Durch Zuschüsse würde sich die Belastung der Vereinskasse auf knapp die Hälfte der Anschaffungskosten beschränken.

Eine erfreuliche Nachricht weise der aktuelle Stand von 168 Aktiven auf, verkündete der Kommandant. „Das ist der Höchststand seit Bestehen der Bürgerwache“ rief er freudig aus und fügte namentlich vier Neuzugänge an.

Erfreuliches Spendenaufkommen in beiden Jahren erlaubte die Anschaffung von Uniformen und Ausrüstungsgegenständen. „Für das aktive Vereinsleben der Bürgerwache und mich persönlich sind die beiden Corona-Jahre eine Katastrophe gewesen. Wir waren nahezu ausschließlich nur auf Beerdigungen“. Damit leitete Bacher über zum Dank und Lob an die Kameraden des Kommandos, des Verwaltungsrats und der Spender.

Schriftführer Franz Feinäugle verlas danach die Liste der wahrgenommenen Termin in beiden Jahren, die erwartungsgemäß arg kurz geraten war. Seinen Kameraden des Spielmannszugs legte Tambourmajor Michael Feinäugle einen besseren Probenbesuch ans Herz. Kassenbericht und Prüfung gaben Anlass zur Annahme des Entlastungsvorschlags durch Bürgermeister Stefan Bubeck, der im Anschluss an die Tagesordnung die Bürgerwache als das Aushängeschild der Stadt Mengen bezeichnete. Mengen dürfe sich glücklich schätzen, diese Wehr zu haben, rief Bubeck aus. Der Vereinsführung bescheinigte der Rathauschef eine gute Harmone zu den einzelnen Zügen und gab danach Informationen zu den bevorstehenden Heimattagen. Ein Lob für Disziplin bei Auftritten bekamen die Aktiven vom scheidenden Kompaniefeldwebel Herbert Beutel. Er wird am Maifest offiziell aus dem Kreis der Aktiven verabschiedet.

Breiten Raum nahm die Vorbereitung der Parade an den Heimattagen ein. Franz Feinäugle erläuterte anhand einer Videopräsentation den Ablauf der Veranstaltung mit den befreundeten Schützenkompanien.