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Willkommensgruß der Mengener Stadtsoldaten

 

Wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Internetseite der Bürgerwache Mengen.

Die Bürgerwache ist der Traditionsverein in Mengen, der die Stadt und ihre Bürgerschaft in besonderer Weise auch nach außen vertritt und repräsentiert.

  • Sie steht für die geschichtliche Vergangenheit des wehrhaften Bürgertums in vielen Jahrhunderten.
  • Sie dient der Erhaltung und Pflege heimatlichen Kulturguts und historischen Brauchtums, und setzt sich für dessen Bestehen in besonderer Weise ein.
  • Ihre Aufgabe besteht auch, besondere weltliche und kirchliche Anlässe zu begleiten, und ihnen eine zusätzliche festliche Note zu geben.
  • Sie ist die einzige historische Bürgerwehr, die seit mehr als 30 Jahren einen eigenen Männerchor aufweisen kann.
  • Dem Landesverband der historischen Bürgerwehren und Stadtgarden in Württemberg-Hohenzollern gehört die Bürgerwache Mengen als eine der mitgliederstärksten Vereine seit Beginn an.

Informieren Sie sich durch Besuch der einzelnen Seiten dieses Internetauftritts, die nach und nach vervollständigt und erweitert werden.

 

Die nächsten Termine

 

DatumZeitWo/OrtWas

Jahrtag der Bürgerwache am Samstag, 24. Juli 2021

Gottesdienst und Ehrungen vor der Liebfrauenkirche –

Frühschoppen vor dem Bürgerwachheim

Geschichte

Die Geschichte der Bürgerwache

Wann Mengen erstmals die Stadtrechte erhielt, ist nicht genau feststellbar. Kaiser Barbarossa hielt 1170 in Mengen einen Hoftag ab und ein Kaiser machte dies nur dort, wo er eine befestigte Pfalz, Burg oder Stadt vorfand. Also musste Mengen damals schon Befestigungen aufgewiesen haben. 1257 wurde Mengen in einer Urkunde als freie Stadt bezeichnet. Sehr wahrscheinlich bestand zu dieser erneuten Stadterhebung Mengens dort schon eine Befestigungsanlage samt Bürgerwehr. War es zunächst die Not und Gefahrenlage, die jeden wehrfähigen Mann zwang für seine Stadt einzutreten und zu verteidigen, so entwickelte sich immer mehr eine geregelte Wachordnung. Die Form der Ausbildung und die Art der Bewaffnung wurden durch Beschlüsse des Rats geregelt. Wörtlich ist einem Protokoll zu entnehmen: „Jeder Bürger ist kriegsdienstpflichtig. Die Bürger sind in Stadtviertel geordnet und jedes Viertel der Stadt hat eine Rotte zu stellen, denen Rottenmeister vorstanden“.

Die Waffen der Wehrmänner waren ein Harnisch, bestehend aus einem Leibschutz und einer Sturmhaube, auch Blechhaube genannt, eine Hellebarde bzw. der Langspieß und das Schwert. Als Fernwaffen dienten der Bogen und die Armbrust. Alle Waffen musste der Bürger auf eigene Kosten anschaffen. Üblich war, dass das Bogenschießen regelmäßig geübt wurde, wofür es in Mengen eine eigene Schützengesellschaft gab.

Die erste militärische Niederlage ereilte die Stadt 1343 gegen das Heer des Grafen Eberhard den Greiner von Württemberg. Die Chronik berichtet, dass die bewaffnete Bürgerwehr von Mengen im Kampf stand und namhafte Verluste erlitten hatte. Als Folge dieser Niederlage wurde die Stadt erstürmt und geplündert. 1607 wurde die Bürgerwehr erstmals mit Feuerwaffen – mit Musketen – ausgerüstet und ein Schießhaus eingerichtet. In der gefahrvollen Zeit des Dreißigjährigen Krieges erhielt die Bürgerwehr großen Zulauf. Ein Grund dafür war, dass mit dem Eintritt in die Bürgerwehr auch das Bürgerrecht verbunden war. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Oberschwaben von schwedischen Truppen hart bedrängt, die Stadt Mengen sollte von den Schweden ganz eingenommen werden. In ihrer Not versammelten sich am 18. Mai 1632 die Einwohner von Mengen zum Gebet und hatten intensiv die Gottesmutter Maria um Beistand angerufen, deren Bildnis sich daraufhin änderte. Dichter Nebel zog auf, die Schweden konnten nicht angreifen und die Stadt war gerettet. Seither feiert die Stadt die Rettung der Stadt jährlich im Mai („Maifest“).

Nach dem Dreißigjährigen Krieg formierten sich immer mehr „stehende Heere“. städtische Bürgerwehren war jetzt nur noch Hilfstruppen. Immer mehr hatte die Bürgerwehr jetzt nur noch Parade- und Repräsentationsaufgaben. So rückte die Bürgerwache zum Empfang von Persönlichkeiten aus – zum Beispiel 1714 zum Empfang von Prinz Eugen oder 1761 zum Empfang des Reichsprälaten von Petershausen. Am 2. Mai 1770 paradierten 90 Bürger mit „gewehrter Hand sowie Schulkinder mit Holzgewehren“ der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia, der späteren  Marie Antoinette. Sie war auf ihrem Brautzug von Wien nach Paris und hielt in Mengen Einkehr.

1806 wurde Mengen württembergisch. Nach anfänglicher Ablehnung waren Bürgerwehren von der „neuen“ Herrschaft dann doch gerne gesehen. In den städtischen Protokollen finden sich viele Hinweise, dass die Bürgerwehr (60 Grenadiere) mit ihrer „türkischen Musik“ (24 Mann) regelmäßig paradiert und an Fronleichnam von der Stadt ihren Sold erhält. 1826 wurde auch eine Fahne angeschafft. Die Stadtsoldaten trugen damals dunkle Hosen, einen blauen Rock und weiße Kreuzbänder. Markant war die große Bärenfellmütze der Stadtsoldaten.

Bürgerwache Mengen im Jahr 1920 (Historische Fotomontage von Pius Bolter)

 

Die Tradition der Bürgerwache hält sich auch im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Mit Einschränkungen rückte die Bürgerwache sowohl während der Kriegsjahre als auch danach bei festlichen Anlässen aus. 1952 erfolgten eine Neuuniformierung und die Aufstellung eines zweiten Zuges nach dem historischen Vorbild von 1820 bis 1848. Zum Heimat- und Kinderfest 1952 wurde erstmals eine Kindergruppe aufgestellt, die „kleine Bürgerwache“ war geboren.

 

Ranghöchster Offizier der Bürgerwache ist der Hauptmann. Er hat die Befehlsgewalt. Sichtbares äußeres Zeichen seiner Macht ist sein weißer Busch, sein Dienstgradabzeichen auf den Epauletten,  am Ärmel und seine Feldbinde.

 

Hauptmann Georg Bacher beim Landestreffen in Mengen 2013

 

Hauptleute der Bürgerwache Mengen seit 1828:

  • 1828 Bolter, Alois
  • 1837 Jutz, Lorenz
  • 1848 Sigrist, Ph. Jacob
  • 1876 Jung, Martin
  • 1901 Keßler, Raymund
  • 1911 Blank, Karl
  • 1951 Bosch, Karl
  • 1954 Mannhart, August
  • 1962 Keßler, Erwin
  • 1980 Schröter, Willi
  • 1990 Kieferle, Josef
  • Seit 1999 Bacher, Georg

Georg Bacher wurde im März 2015 zum Stellvertreter des Landeskommandanten gewählt. In dieser Funktion trägt er den Dienstgrad eines Majors. Dieser Dienstgrad ist jedoch ausschließlich an die Person Georg Bacher gebunden.

Patenschaften:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Gliederung

Kommando und Vereinsführung
Major Georg Bacher

Spielmannszug

Musikzug

I. Zug

II. Zug

Artilleriezug

Kleine Bürgerwache

Bürgerwach-Chor

Aktuelles/


Bürgerwachjahrtag nach langer Pause wieder gefeiert

Die Geehrten nach Erhalt ihrer Urkunden

Mit einem halben Jahr Verspätung durften wir wieder unseren traditionellen Jahrtag feiern. Bis zum 24. Juli mussten wir warten, damit wir unsere Tradition fortführen konnten.

Da immer noch einige Vorgaben zu beachten sind, mussten wir auf die Kameraden aus Sigmaringen, Munderkingen, Altshausen, Weingarten und Friedrichshafen verzichten. Lediglich unsere Patenwehr, die Bürgerwache Saulgau und die Stadtgarde zu Pferd Saulgau waren mit Abordnungen vertreten. Dass unser Kamerad Major Josef Wielander aus Schlanders in Südtirol den langen Weg über die Alpen auf sich nahm um mit uns zu feiern, das hat uns alle besonders gefreut.

Nun war erstmals seit der Beisetzung von Ehrenoberleutnant Otto Bacher im vergangenen Jahr die Bürgerwache in Marschformation wieder in den Straßen der Stadt unterwegs. Im Rahmen der Eucharistiefeier auf dem Platz vor der Liebfrauenkirche gedachten wir der Verstorbenen der vergangenen zehn Jahre. Major und Kommandant Georg Bacher verlas deren Namen, und die Stadtkapelle als Musikzug der Bürgerwache spielte dazu das Lied vom guten Kameraden. 

Anschließend rief Major Bacher die Kameradinnen und Kameraden auf, die für mehrjährige Treue im bunten Rock der Bürgerwache die Auszeichnungen des Landesverbands der Historischen Bürgerwehren und Stadtgarden in Württemberg und Hohenzollern, und die der Stadt Mengen erhielten. Dies sind die Unteroffiziere Larissa Locher, Nadine Müller, Nina Rometsch, Hans-Dieter Offner und Max Stöhr für zehn Jahre.  Die Oberfeldwebel Matthias Graus, Johannes Leis und Volker Reitter wurden für zwanzig Jahre geehrt. Dreißig Jahre dient bereits der Oberfeldwebel Stefan Jäger und unser Gespannführer Karl Scheb (auch Kanonen-Karle genannt). Er und Nina Rometsch erhalten die Auszeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt, da sie an der Teilnahme am heutigen Tag verhindert waren.

Die Abzeichen in Gold für 50 Jahre Treue erhielt Oberfeldwebel Alois Boßlet vom I. Zug. Zusammen mit dem Kommandanten schritt er zu den Klängen des Präsentiermarsches die angetretene Front der Bürgerwache und der Abordnungen ab.

Währenddessen haben die fleißigen Hände aus den Reihen der Bürgerwache, das sind die Familien Krezdorn und Rebholz und weitere Helferinnen und Helfer, alles für den gemütlichen Teil den Frühschoppen vor dem Bürgerwachheim und der Martinskirche  hergerichtet. Zur musikalischen Unterhaltung hatte der Musikzug die Instrumente nochmals ausgepackt.

Zu Beginn seiner Begrüßung bat Georg Bacher um ein Gedenken für den verstorbenen Bürgermeister der Partnerstadt Boulay/Moselle, André Boucher,  dessen Beisetzungsfeierlichkeiten zu diesem Zeitpunkt stattfanden. Bachers Dank- und Willkommensgruß galt den Geistlichen für den Gottesdienst,  allen Helferinnen und Helfern im Bereich der Gastronomie aus der Wehr und dem FC Mengen, den Kameraden aus Bad Saulgau und Schlanders sowie den Ehrengästen. Staatssekretär Thomas Bareiß (CDU), seit Jahren passives Mitglied der Bürgerwache, nannte die Begegnung zum Feiern, Freundschaft und Kameradschaft pflegen für besonders wichtig nach monatelanger notwendiger Abstinenz. Gerne denke er an die Reisen nach Rom und Berlin zurück, an denen er teilnehmen durfte. Sie blieben ihm in bleibender Erinnerung. Bareiß rief auch dazu auf, die Impfangebote wahrzunehmen und dazu beizutragen, sich und andere vor Krankheiten zu schützen. 

Hauptmann Dirk Riegger, Kommandant der Bürgerwache Saulgau bedankte sich für die Einladung der beiden Saulgauer Traditionsverbände. “Es ist wunderschön, mal wieder in Uniform zusammen zu sein”, rief Riegger den Gästen zu. Als er in diesem Jahr wieder ausrücken durfte, habe er sich dermaßen gefreut, dass er mit einem breiten frohen Grinsen Mühe gehabt habe, zuhause durch den Türstock zu kommen. Allgemeines Gelächter und Beifall waren ihm ob seiner Figur sicher.

Danach war es wieder an Major Bacher, die zuvor Geehrten vorzurufen und ihnen die Urkunden zu überreichen. Dabei hatte er für Jede und Jeden mehr als eine Anekdote parat.

 



Die Bürgerwache trauert um ihr Ehrenmitglied

Walter Flaisch

Walter Flaisch trat 1959 in die Bürgerwache ein und war bis zu seinem Ausscheiden nach 41 Dienstjahren im Jahr 2000 dem Spielmannszug ein treuer Trommler-Kamerad. Nach seiner aktiven Zeit hat er immer wieder mit großer Freude gerne ausgeholfen, wenn an der Fasnet oder bei den Geburtstagsständchen Not am Mann war. Sein freundliches und kameradschaftliches Wesen war sehr geschätzt. Immer wieder hat Walter Flaisch mit humorvollen Auftritten für Stimmung und Heiterkeit gesorgt, nicht zuletzt bei den Spielmopsbällen in früheren Jahren. Anlässlich seines 80. Geburtstags ließ er sich von seinen Kameradinnen und Kameraden des Spielmannszugs nicht nur musikalisch beehren, er holte seine geliebte Trommel aus dem Haus und zeigte, dass er das “Handwerk” noch nicht verlernt hat.
 
Aber nicht nur das Trommeln war seine große Leidenschaft. Er verfügte auch über ein sängerisches Talent, das er nicht nur bei verschiedenen Chören, sondern auch im Bürgerwach-Chor im 1. Tenor einbrachte.  Beim Geburtstagsständchen überbrachte  Leutnant Manfred-Hermann Müller zwischen den Musikstücken die Glückwünsche des Kommandos und der gesamten Wehr. “Musik und Gesang begleiten dich schon dein ganzes Leben”, sagte Müller, der auch die Funktion des Tutors beim Chor inne hat. “Die Marschmusik begleitete dich schon auf so manchem Kilometer, den du mit deinen Kameraden vom Spielmannszug zurückgelegt hast. Die damit verbundenen Erlebnisse sind dir sicher noch in guter Erinnerung”. Der Gesang habe es ihm angetan, fuhr Müller fort. Er sei ein gefragter Tenor und könne auf eine ganze Reihe von Engagements in Chören zurückblicken. Walter Flaisch und seine markante Tenorstimme werden im Chor fehlen.
 
 
 
 

Vereinsheim

Unser Bürgerwachheim

Bürgerwache erhält das Mesnerhaus als Heim

Mit dieser Schlagzeile berichtete die Schwäbische Zeitung über die Jahreshauptversammlung der Bürgerwache Mengen, die traditionsgemäß am Dreikönigstag, dem 6. Januar 1978 abgehalten wurde. Hauptmann Erwin Keßler gab dabei bekannt, dass die Bürgerwache in Bälde ein eigenes Heim bekomme. Die Stadt Mengen habe der Wehr das Mesnerhaus bei der Martinskirche überlassen. Keßler dankte Bürgermeister Hermann Zepf und den Stadträten für das gezeigte Wohlwollen. Die Bürgerwache muss das Fachwerkhaus renovieren und unterhalten. Das Kommando hofft, so heißt es weiter im Text, dass die Wehr ebensoviel Eigeninitiative entwickelt, wie eine Anzahl anderer Vereine in Mengen.

Am 26. Juli 1978 wurde im Notariat Mengen der Grundstücksübereignungsvertrag geschlossen. Darin verpflichtete sich die Stadt Mengen, das Eigentum an diesem Grundstück auf die Bürgerwache Mengen e.V. zu übertragen. Die Bestimmungen des Vertrags verpflichten die Bürgerwache, auf ihre Kosten das Gebäude nach den Vorstellungen , beziehungsweise Auflagen des Staatlichen Denkmalamts zu renovieren, Dach und Außenhaut innerhalb von drei Jahren instandzusetzen und das Gebäude stets im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten und pfleglich zu behandeln.

Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Januar 1979 belegte der letzte Tagesord-nungspunkt die Renovierung des künftigen Vereinsheims. Nach einer vorhergegangenen Besprechung mit Stadtbauamt und Denkmalspflege war zunächst eine Bauaufnahme erfolgt. Auf dieser Grundlage fertigte der Architekt die Umbaupläne und stellte diese der Versammlung vor. Vordringlich sei die Bildung eines Bauausschusses und eine Einteilung von Arbeitsgruppen. Um die beträchtlichen Kosten zu senken sei viel Eigenleistung erforderlich. Ein baldiger Beginn der Arbeiten wurde beschlossen. Im künftigen Vereinsheim sollen die Waffen- und Bekleidungskammer, ein Büro- und Archivraum sowie ein Aufenthaltsraum geschaffen werden

Daraufhin sah man jeden Abend und an den Samstagen aktive und auch passive Mitglieder intensiv arbeiten. Die Bemühungen der Wehr haben in der Bevölkerung ein lobendes Echo gefunden. Deren Spendenbereitschaft, ausgelöst durch einen Aufruf, erbrachte ordentliche Finanzmittel. Auch ansässige Firmen unterstützten mit teilweise kostenlosen Materiallieferungen.

Im Laufe der Arbeiten wurde eine Gravierung L.W. 1596 freigelegt, die letztlich die Epoche der Entstehung des Hauses bewies.

Mit einem Tag der offenen Tür stellte die Bürgerwache ihr schmuckes Heim der Öffentlichkeit vor und bedankte sich auch damit für die Unterstützung. An diesem Tag war ein gewaltiger Ansturm von Interessenten zu verzeichnen. Nicht nur Einheimische wollten sich das neugeschaffene Vereinsheim der Bürgerwache anschauen, auch Vertreter der benachbarten Garden und Wehren überbrachten den Mengener Stadtsoldaten ihre Glückwünsche.

Seither hat die Bürgerwache nicht nur Platz für ihre Ausrüstungen und Material. Im Erdgeschoss sind Kleiderkammer und Fahnendepot, sowie Waffenkammer und Garage für die Kanonen untergebracht. Ein gemütlicher Aufenthaltsraum, die “Erwin-Keßler-Stube”, eine kleine Küche und die Sanitäranlagen belegen das mittlere Geschoss. Spielmannszug und Bürgerwachchor haben im Obergeschoss ihren Probenraum.