Veranstaltungen im laufenden Jahr

Vor Beginn des Konzerts wurde noch ein aktuelles Bild des Chors aufgenommen.

Bürgerwachchor feiert Jubiläum 30 Jahre Bestehen

Mit einem brillianten Konzert haben unsere Singenden Stadtsoldaten am 3. Oktober im Bürgerhaus Ennetach diesen Geburtstag gefeiert. Durch die Teilnahme des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini Meersburg-Immenstaad, mit dem der Bürgerwachchor seit mehreren Jahren eine enge Freundschaft pflegt, bekam das Konzert einen zusätzlichen Festcharakter.

Bereits vor Beginn mussten weitere Tische und Stühle im Saal aufgestellt werden, so groß war das Interesse der Bevölkerung und benachbarter Chöre. Sie zeigten dadurch ihre Wertschätzung für den Bürgerwachchor.

Zwei Offiziere und ein Fähnrich der Kleinen Bürgerwache zogen den Sängern in den Saal voran bis auf die Bühne. Mit dem Soldatenlied "Es zog ein Regiment von Ungarland herauf" eröffnete der Chor das Konzert, dessen Programm ein buntes und durchdachtes Repertoire aufwies (siehe nachstehenden Programmheftabdruck).

Nach der Begrüßung der Gäste und Besucher durch den Tutor des Chors, Leutnant Manfred H. Müller sprach Bürgermeister Stefan Bubeck den Sängern und Chorleiter Josef Grüner hohes Lob und Anerkennung aus. Bubeck erwähnte dabei auch, dass dieser Chor die einzigartige Stellung innerhalb der historischen Bürgerwehren innehat und nannte spektakuläre Auftritte an besonderen Orten im In- und Ausland.

Auf 30 Jahre blickte anschließend Tutor Müller zurück und zog einen Bogen von der Initiative durch Otto Bacher über markante Auftritte in Südafrika, in Bad Ischl und andere bis zum heutigen Tag. Gemeinsame Auftritte mit dem Bodensee-Akkordeon-Orchester Fiorini und einem Shanty-Chor ge-hörten ebenfalls zu den Höhepunkten der Aktivitäten des Chors.

Als Moderator fungierte Hubert Rochow aus Rulfingen. Er führte sachkundig und mit Humor gespickt durch den Chorteil des Konzerts.

Mit einigen Zugaben präsentierte das Akkordeon-Orchester Fiorini zehn Musikstücke. Martina Blaser, Tochter des Orchestergründers bewies ihre Talente nicht nur beim Dirigieren, sondern auch beim Singen, sei es solo oder im Duett mit einer Kollegin und ihrem Vater. Zur Freude aller war Arnold Fiorini mit nach Ennetach gekommen.

Reinhold Fürst vom Akkordeon-Orchester hatte die Ansage der Musikstücke inne und sorgte wie Hubert Rochow mit Witz und Humor für Heiterkeit.

Nach der Übergabe von Geburtstagsgeschenken an den Chor und Dankesgaben an Martina Blaser, sowie an die Instrumentalisten Volker Lutz, Volker Nagel, Maximilian Müller, Niklas Hoffmann und die Helferinnen und Helfer bei der Vorbereitung und der Bewirtung bedankte sich Tutor Manfred Müller auch beim Publikum und bat, dem Bürgerwachchor auch weiterhin die Treue zu halten.Den abschließenden Dank entbot Major und Kommandant Georg Bacher als Vorsitzender des Vereins.

 

 

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Beim Großen Zapfenstreich anlässlich des 80. Geburtstags von Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel in Villingen haben auch Abordnungen der Bürgerwache Mengen und Saulgau teilgenommen.

Nachstehende Texte und Bilder von Markus Haile

Imposante Eindrücke von spektakulären Auftritten in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden

Vor genau 300 Jahren heiratete der sächsische Thronfolger Friedrich August II. die Habsburgerin Maria Josepha. Dieses Jubiläum nahm die ebenfalls von vorderösterreichischer Geschichte geprägte Bürgerwache Mengen zum Anlass für eine viertägige Reise nach Dresden. Urban und Georg Bacher hatten bei der Programmgestaltung wieder sämtliche Register gezogen, und ermöglichten ihren Kameraden unvergessliche Auftritte an geschichtsträchtigen Stätten.
 
Noch am Donnerstagabend nach einer langen und anstrengenden Busfahrt, wurde die 150 Mann starke Traditionsgemeinschaft vom Ersten Bürgermeister Detlef Sittel vor der Goldenen Pforte willkommen geheißen und zu einem Empfang ins Rathaus geladen. Das Tagesprogramm endete mit einem Marsch auf den Altmarkt, wo die schmucken Stadtsoldaten sogleich von hunderten Schaulustigen umringt waren und ausgiebig bestaunt und fotografiert wurden.
Der Freitag begann mit einem Appell in der Offiziersschule des Heeres, wo die Bürgerwache von General Martin Hein Wissenswertes über die Ausbildung der Bundeswehr-Führungskräfte erfuhr.
Mittlerweile hatte die erbarmungslos niederbrennende Sonne ihren Zenit erreicht und erwartete die Stadtsoldaten am Goldenen Reiter, einem imposanten Standbild von August dem Starken, wo Regierungspräsident und Staatssekretär a.D. Hubert Wicker die Formation abschritt. Auch der Fernsehsender MDR war vor Ort und zeichnete den Aufmarsch auf.
Anschließend marschierte der Tross über die Augustusbrücke zum Theaterplatz, wo Bürgermeister Stefan Bubeck Landtagspräsident Matthias Rößler begrüßte und mit ihm gemeinsam die Front abschritt. Es folgte ein Appell vor der Semperoper mit Standkonzert und abschließenden Hymnen.
Schweißtreibende Arbeit hatte bei den zahlreichen Aufmärschen vor allem der Musikzug zu verrichten, nach Kräften unterstützt durch den Spielmannszug. Aber auch die Gewehr tragenden Kameraden hatten diesmal alle Hände voll zu tun, wurden doch bei insgesamt 15 Anlässen rekordverdächtige 510 Salutschüsse in den Dresdner Himmel abgefeuert.
Am Abend marschierte die Bürgerwache zum Fürstenzug, einer hundert Meter langen Ahnengalerie der Wettiner auf Porzellankacheln, gefolgt von einem Abstecher auf die Brühl‘schen Terrassen, wo Staatssekretär Thomas Bareiß bereits auf die Stadtsoldaten wartete und die Parade abnahm.
Ein absolutes Highlight und überaus beeindruckend war die anschließende Andacht mit Orgelspiel in der Frauenkirche mit Pfarrer Sebastian Feydt – exklusiv für die Männer und Frauen im Bunten Rock. Direkt im Anschluss durfte die Bürgerwache die „Classic Open Air Dresden“ mit einem Aufmarsch eröffnen, wo unter anderem Top-Jazztrompeter Till Brönner und die Junge Philharmonie Berlin auf dem Neumarkt in zwei tropischen Sommernächten mehrere tausend Zuschauer begeisterten. Den Ausklang des Tages bildete der Kameradschaftsabend im rustikalen Pulverturm, ehe eine Nachtwächterführung um Mitternacht den Schlusspunkt eines ereignisreichen Tages bildete.
Etwas weniger anstrengend begann der Samstag mit einer zivilen Stadtführung und privaten Erkundungen, ehe die Bürgerwache bei Einbruch der Dämmerung in den Zwinger einmarschierte und dort vor beeindruckender Kulisse den Großen Zapfenstreich aufführte – ein unvergessliches Gänsehaut-Erlebnis für alle Beteiligten. Ein letzter Appell vor der nächtlich erleuchteten Semperoper mit Ehrensalven beendete das Spektakel.
Den letzten Höhepunkt der Reise bildete der sonntägliche Gottesdienst in der Hofkirche, den die Stadtkapelle unter der Leitung von Ralf Uhl musikalisch umrahmte – gemeinsam mit Johannes Trümpler an der Silbermann-Orgel. Den Gottesdienst feierte Generalvikar Andreas Kutschke in Konzelebration mit Dekan Heinz Leuze und Militärdekan Siegfried Weber. Ein letzter Appell vor der Kirche und ein abschließendes Gruppenfoto im Zwinger setzten den Schlusspunkt, ehe die beiden Busse unter Blitz, Donner und Regen aus der sächsischen Landeshauptstadt fuhren – besser hätte das Timing nicht sein können.
Nach den bereits legendären Reisen nach Rom, Ingolstadt und Berlin haben die Gebrüder Bacher einmal mehr eine absolute Hammer-Reise auf die Beine gestellt, von der die Teilnehmer sicher noch ihren Enkeln erzählen werden. Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, die nächste sei bereits in Planung.

Unter der Adresse: 

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-332570_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html hat der Mitteldeutsche Rundfunk (mdr) einen Kurzbericht gebracht.

Weiter Bilder von Markus Haile (bitte hier anklicken).

Wolfgang Schneiderhan zum Ehrenoffizier der Bürgerwache ernannt

 

Beim Appell in der Offiziersschule des Heeres in Dresden erwartete den mitgereisten General a. D. Wolfgang Schneiderhan eine besondere Überraschung. Der vormalige Generalinspekteur der Bundeswehr hielt in seiner Eigenschaft als Präsident des Volksbunds deutsche Kriegsgräberfürsorge und Vorsitzender der Stauffenberg Gesellschaft einen beeindruckenden Vortrag über die Offiziere um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs ihren heldenhaften Versuch, den größenwahnsinnigen Diktator aus dem Weg zu räumen, mit ihrem Leben bezahlten. Auch heute gelte es wieder achtsam zu sein und sich mutig gegen einen wieder erstarkenden Nationalismus zu stemmen, mahnte er.

Nachdem der zustimmende Applaus verklungen war, ergriff Major Georg Bacher das Wort und krönte seine Dankesworte an Wolfgang Schneiderhan, indem er ihn für seine besonderen Leistungen um die Bürgerwache zu deren Ehrenoffizier ernannte. Sichtlich überrascht durfte der Geehrte aus den Händen des Kommandos Urkunde und Degen in Empfang nehmen. 

Pressebericht von Markus Haile in der Schwäbischen Zeitung - Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Lokalredaktion Bad Saulgau (Jennifer Kuhlmann).

Bürgerwache und Kameraden anderer Garden und Wehren geben Ehrenhauptmann Josef Kieferle das Geleit

Die außerordentliche Beliebtheit von Josef Kieferle hat sich auch bei den Trauerfeierlichkeiten gezeigt. Die Bürgerwache und die Stadtgarde zu Pferd Saulgau waren mit Abordnungen und Fahnenrotten vertreten. Ebenso die Hohenzollernkürassiere Sigmaringen und die Gelben Husaren Altshausen mit ihren Standarten. Ein Kamerad der Siederschützenkompanie Schwäbisch Hall kam mit der Landesverbandsstandarte in Begleitung von Landeskommandant Jürgen Rosenäcker. Kommandant und Ehrenhauptmann vertraten jeweils die Wehren von Munderkingen und Neuhausen a.d. Fildern. Selbst aus dem fernen Südtirol reisten der Kommandant der Schützenkompanie Göflan/Schlanders mit Kameraden an.

Der Spielmannszug führte mit Trommelschlag die angetretene Formation vom Bürgerwachheim zur Liebfrauenkirche. Den Dankgottesdienst zelebrierte der Feldkurat der Bürgerwache, Pfarrer i. R. Heinz Leuze. Auf der Orgelempore hatten die Stadtkapelle als Musikzug der Bürgerwache und der Bürgerwachchor Platz genommen, und gestalteten zusammen mit dem Organisten Thomas Rapp die Feier musikalisch. Angehörige des I. und II. Zugs standen am Sarg Spalier, die Fahnen- und Standartenträger waren vor den beiden Seitenaltären postiert.

Einen Trauerzug von dieser Länge, der sich durch die Stadt zum Friedhof bewegte, hat Mengen schon lange nicht mehr erlebt. Im Anschluss an die kirchliche Amtshandlung am Grab sprach Major und Kommandant Georg Bacher. "Für uns alle, die wir hier vereint sind, ist der Abschied von Dir, lieber Josef, eine schwere Stunde", begann Bacher. Dann gab er die Vita des Verstorbenen im Bunten Rock bekannt: Am 19. März 1980, also an seinem Namenstag wurde Josef Kieferle zum Leutnant und Zugführer des II. Zugs gewählt. Bereits zehn Jahre später folgte die Ernennung zum Hauptmann und Kommandanten der Bürgerwache. Gesundheitliche Gründe veranlassten ihn, 1999 das Kommando abzugeben. Seine ganze Liebe und Tatkraft, so fuhr Bacher weiter, habe in zwanzig Jahren als Offizier der Bürgerwache gehört, und dadurch seinen besonderen Bürgersinn und seine ausgeprägte Heimatliebe bekundet. Vorbildlich und mit großer Umsicht habe Josef Kieferle als Hauptmann und Kommandant die Wehr geleitet und deren Bild zum Stolz der gesamten Stadtgemeinde Mengen geprägt. Seine Tätigkeit im Beirat des Landesverbands von 1993 bis 1997, so Bacher, brachte ihm die Bekanntheit als großer Förderer des historischen Bürgerwehrwesens und als treuer Kamerad. Im Jahr 1997 holte Josef Kieferle das Landestreffen der historischen Bürgerwehren und Stadtgarden in Württemberg-Hohenzollern nach Mengen. Ein sichtbares Zeichen seiner Persönlichkeit setzte er als Freund und Helfer in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. Hohe und höchste Auszeichnungen der Bürgerwache, der Stadt Mengen und des Landes Baden-Württemberg durfte er entgegennehmen, betonte Bacher.

Im weiteren Teil seiner Ansprache ging Georg Bacher auf die persönliche Erfahrung und Freundschaft mit dem Verstorbenen ein. "Vor nunmehr 21 Jahren hast Du mich als Dein Nachfolger im Kommando der Bürgerwache ausgesucht. Das werde ich Dir, lieber Josef nie vergessen. Dir habe ich dieses schöne und ehrenvolle Amt zu verdanken.  Ich habe Dich als väterlichen Freund kennen und schätzen gelernt. Durch aufmunternde Dankesworte, aber auch durch konstruktive Kritik und mit gutem Rat hast Du mich stets unterstützt, ja sogar geprägt."

An die Trauerfamilie gewandt versprach Georg Bacher, unseren Ehrenhauptmann und Kameraden Josef stets in guter Erinnerung zu behalten.

Zum Lied vom Guten Kameraden schossen beide Grenadierzüge Ehrensalut, während sich die Fahnen und Standarten über das Grab senkten.

Den Dank des Landesverbands für die mehrjährige Mitwirkung im Beirat überbrachte dessen Kommandant Jürgen Rosenäcker.

 

Bilder von den Trauerfeierlichkeiten (anklicken)

Spielmann Walter Flaisch feiert 80. Geburtstag

Spielmannszug und Kommando der Bürgerwache haben am 21. August ihrem Kameraden Walter Flaisch vor seinem Wohnhaus ein Ständchen gebracht und damit zum 80. Geburtstag gratuliert. 

Wie es sich für einen "alten Musiker" gehört, hat Walter Flaisch zwei Musikstücke auf der Trommel selbst begleitet. Dass er beim Anlegen des Koppels tatkräftige Hilfe von Spielmannszugkameraden benötigte, und ihm einige Male ein Trommelstock entglitt, sorgte zusätzlich für Heiterkeit.

Vizedirigent Tobias Boßlet, Oberleutnant Joachim Krezdorn und Leutnant Manfred H. Müller bedankten sich beim Jubilar für die vielen Jahre im aktiven Dienst des Spielmannszugs und der Bürgerwache und entboten ihre Glück- und Segenswünsche zum Geburtstag. 

Serenade beim Bächtlefest in Bad Saulgau

In Verbindung mit dem jährlich stattfindenden Bächtlefest beging die Stadt Bad Saulgau 1200 Jahre Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Samstagabend im Oberschwabenstadion ein Aufmarsch der Bürgerwache Mengen mit den Kameraden der Bürgerwehren Riedlingen und Munderkingen, der Bürgerwache und der Stadtgarde zu Pferd Saulgau mit anschließender Serenade statt. Es waren die Wehren aus den vormals vorderösterreichischen Donaustädten, zu denen auch Bad Waldsee gehörte. Da Bad Waldsee keine Bürgerwehr hat, trat die Abordnung der mit der Saulgauer Bürgerwache partnerschaftlich verbundenen Schützengarde aus Himmelberg in Kärnten zur Stadtkapelle Bad Waldsee. Die Bürgerwehr Riedlingen kam mit der dortigen Stadtkapelle, Munderkingen brachte die Musikkapelle aus Kirchen bei Ehingen mit. Das Kommando führte Hauptmann Dirk Riegger, Musikdirektor Stefan Leja hatte die musikalische Leitung. Die Moderation hatte Oberleutnant h.c. Richard Striegel übernommen.

Vorübung zur Serenade

Bataillonsfest der Stubaitaler Schützen in Neustift/Tirol

Mit einer größeren Delegation hat die Bürgerwache beim Bataillonsfest der Stubaitaler Schützen teilgenommen. Seit 1963 sind wir mit der Schützenkompanie Neustift durch Patenschaft verbunden.

 

In zwei Bussen reisten mehrere Dutzend Aktive aus Spielmannszug, Musikzug und den beiden Grenadierzügen über den Fernpass und die Europabrücke ins malerische Stubaital. Martin Hofer, Obmann (Vorsitzender) der Neustifter Schützenkompanie kümmerte sich um die Unterbringung und Verpflegung der Gäste aus Oberschwaben, die erstmals nach zehn Jahren Unterbrechung den dortigen Kameraden wieder einen Besuch abstatteten. Anlass hierzu bot die Einladung zum Bataillonsfest der fünf Stubaitaler Schützenkompanien.

Zusammen mit den bereits angereisten Schützenkompanien marschierte die Bürgerwache in die Ortsmitte. Dort führte die gastgebende Kompanie mit ihrer Musikkapelle den Großen Österreichischen Zapfenstreich auf. Diese zeremonielle Musik wurde 1965 von Siegfried Somma nach alten österreichischen Trommelrufsignalen und Traditionsmärschen anlässlich der Feier 600 Jahre Zugehörigkeit Tirols zu Österreich zusammengestellt. Dieser Zapfenstreich weist dabei Ähnlichkeiten zu dem in Deutschland bekannten Großen Zapfenstreich auf, vor allem aufgrund der Abfolge von bestimmten Musikstücken.

Bis tief in die Nacht wurde im Festzelt bei Musik und Gesangsdarbietungen kräftig gefeiert. Unser Musikzug übernahm einen Teil der musikalischen Gestaltung des Abends und bewies einmal mehr, das Publikum mitzureißen.

Böllerschüsse von den Bergeshängen des Stubaitals sorgten bei manchen Einheimischen und Gästen am frühen Sonntagmorgen für abrupten Abbruch des Schlafs.

Vor dem Abmarsch zur Eucharistiefeier auf dem Parkplatz eines Supermarkts meldete der Neustifter Kommandant, Major Helmut Ranalter, zugleich Bataillonskommandant die angetretenen Kompanien dem Tiroler Landeshauptmann (vergleichbar mit Ministerpräsident) Günther Platter, und schritt mit ihm sowie dem Neustifter Bürgermeister Peter Schönherr, dem Landeskommandanten Major Fritz Tiefenthaler und dem Viertelkommandanten Major Andreas Raass die Front ab.

Erneute Schüsse aus den Handböllern kündigten nach der kirchlichen Feier und Ansprachen einiger Funktionsträger das offizielle Ende des Bataillonsfests an. 

Beim Frühschoppen sorgte unser Musikzug erneut für beste Unterhaltung. Von Landeshauptmann Günther Platter, der das Musikstück "Dem Land Tirol die Treue" dirigierte, bekamen die Musikerinnen und Musiker höchstes Lob. Ihm gefiel besonders die Art und Weise, wie sie gerade die österreichischen Märsche intonierten.

Intensiver Rückreiseverkehr über den Fernpass gen Norden riet zum Wechsel der Strecke für den Heimweg über Landeck und Bregenz. Vor Abfahrt begab sich Major Ranalter noch in beide Busse, bedankte sich für die Teilnahme am Bataillonsfest und versprach, im Jahr 2021 mit einer Delegation, die ebenfalls zwei Omnibusse benötigt, nach Mengen zu kommen. 

 

Abordnung der Bürgerwache zur Feier 60 Jahre Wiedergründung in Schlanders/Südtirol

Für den Spielmannszug, beide Fahnenrotten und die Subalternoffiziere war die Feier der befreundeten Schützenkompanie Anlass, am Wochenende nach Pfingsten in den Vinschgau zu fahren und mit den dortigen Kameraden das Ereignis festlich zu begehen.

Die Anreise erforderte einen Umweg über schweizerisches Territorium, da der Reschenpass für Fahrzeuge einer bestimmten Länge gesperrt war. So verzögerte sich die Ankunftszeit um eine gute Stunde.

Im Festgelände von Schlanders, der Matscher Au, hießen Hauptmann und Kommandant Joachim Frank und seine Kameraden die Gäste aus Mengen willkommen. Ein geselliges Beisammensein in der Fußgängerzone dauerte bis tief in die Nacht.

An der Parade am Sonntagmorgen nahmen weitere Schützenkompanien aus dem Vinschgau teil. Das Abschreiten der Front durch den Südtiroler Landeskommandanten und den Bürgermeister von Schlanders durfte der junge Elias Krezdorn mit der Trommel begleiten.

Im Anschluss an den Feldgottesdienst erhielt die in den Tiroler Farben gestaltete neue Fahne die kirchliche Weihe und wird künftig bei allen Ausrückterminen mitgeführt.

Dem erneuten Marsch in die Matscher Au folgte nochmals ein kameradschaftliches Beisammensein bei reichlich Speis und Trank, bevor die Mengener Gäste sich in einer rund fünf Stunden dauernden Busfahrt auf den Heimweg machten.

Zur Erinnerung an den Besuch aus Mengen überreichten Oberleutnant Joachim Krezdorn und Leutnant Manfred H. Müller eine Miniatur des Kanonengespanns.

 

Bilder: Uschi und Manfred H. Müller

Am Kreismusikfest, ausgerichtet vom Musikverein Göge-Hohentengen, hat die Bürgerwache mit der Bürgerwache Saulgau und der Stadtgarde zu Pferd Saulgau an drei Großveranstaltungen teilgenommen. Dies waren das 1.Internationale Oberschwaben-Tattoo, der Gesamtchor und der Festumzug.  

Bilder von den Veranstaltungen des Kreismusikfests unter: https://www.flickr.com/photos/169547804@N07/albums

Stefan König gibt Führung des II. Zugs zurück und erhält Ernennung zum Ehrenhauptmann -                              Joachim Krezdorn trägt künftig den Dienstgrad Oberleutnant

Am Vorabend des Maifests und vor Aufführung des Großen Zapfenstreichs marschierte die gesamte Bürgerwache vor dem Rathaus auf, um die symbolische Übergabe des Kommandos über den II. Zug von Hauptmann Stefan König an Leutnant Manfred Müller zu vollziehen.

Nach Abschreiten der Front mit Bürgermeister Stefan Bubeck gab König die Fahne des II. Zugs an Major und Kommandant Georg Bacher zurück, der sie an Leutnant Manfred Müller als künftigen Zugführer überreichte.

Ein halbes Jahrhundert hat Stefan König aktiv in der Bürgerwache gedient und dabei mehrere Funktionen an leitender Stelle ausgeübt. Seine außergewöhnlichen Verdienste ehrte die Wehr mit der Ernennung zum Ehrenhauptmann.

Als Nachfolger im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins fungiert künftig Joachim Krezdorn, Führer des I. Zugs. Er erhielt die Ernennung zum Dienstgrad Oberleutnant.

Im Anschluss an den Großen Zapfenstreich wurde im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit Königs Familienangehörigen gefeiert.

 

Bilder: Yvonne König

 

Ehrenkommandant Josef Kieferle feiert 80. Geburtstag

Die Bürgerwache Mengen gratuliert ihrem Ehrenkommandanten Josef Kieferle herzlich zu seinem Geburtstag und wünscht ihm vor allem eine stabile Gesundheit, damit er weiterhin gelegentlich mit seiner ehemaligen Truppe ausrücken kann. Major Georg Bacher und die Leutnante Joachim Krezdorn und Manfred Müller überbrachten dem Jubilar die Wünsche der Bürgerwache.

Bürgerwache gratuliert ihrem Ehrenoffizier Stefan Bubeck zum 50.Geburtstag

Zur Feier seines 50. Geburtstag hatte Bürgermeister Stefan Bubeck am 27. April auch die Bürgerwache eingeladen. Für die Wehr ein freudiger Anlass, ihrem aktiven Ehrenoffizier mit einem Aufmarsch vor dem Bürgerhaus in Ennetach und mit einer Serenade zu gratulieren.

In offizieller Mission als Bürgermeister durfte und musste Stefan Bubeck schon desöfteren die Front abschreiten. Diesmal galt diese Ehre ihm jedoch persönlich. 

Bevor Major und Kommandant Georg Bacher seine mit Pointen gespickte Ansprache an den Jubilar und ans Publikum richtete, nahm Landrätin Stefanie Bürkle die Gelegenheit wahr, ihre Glückwünsche zu überbringen.

Zum Geburtsjahr Bubecks hatte der Kommandant verschiedene Ereignisse parat, die in selbigem Jahr in die Geschichtsbücher  Deutschlands eingingen. Bubecks Geburtstag nannte Bacher einen Glückstag nicht nur für die Stadt Mengen, sondern auch für die Bürgerwache und sich persönlich. Bachers Hinweis, über sein Elternhaus zu allen vier Schultes' der vergangenen fünfzig Jahre eine enge Beziehung gepflegt zu haben, löste bei den Zuhörern Schmunzeln und Heiterkeit aus als er von zwei "solchen" und zwei "solchen" sprach. Diejenigen, die sich mit der Bürgerwache mit Herz verbunden fühlten, seien mit hoher Stimmenzahl von der Bevölkerung wiedergewählt worden. Dass Stefan Bubeck beim Bürgerwachjahrtag 2009, wenige Monate nach seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Mengen spontan seinen Beitritt erklärte, habe ihm persönlich und der ganzen Bürgerwache eine riesige Freude bereitet. Er musste es nicht tun, aber dass er es getan hat, zeichne ihn aus und zeige uns, aus welchem Holz er geschnitzt ist, betonte der Kommandant.

In der Bürgerwache genieße Bubeck hohes Ansehen und sei beliebt, fuhr Bacher fort. Gerne denke er an das Landestreffen der Bürgerwehren und Stadtgarden in Verbindung mit den Heimattagen 2013 zurück. Bereits dort habe sich gezeigt, welchen Stellenwert die Bürgerwehren beim heutigen Jubilar hätten. Ebenfalls denke er gerne an die Reisen nach Rom, Berlin und Frankreich mit Auftritten nicht nur in Boulay, sondern auch in Straßburg und Metz zurück.

Abschließend bedankte sich Georg Bacher bei Stefan Bubeck für das Vertrauen und den kameradschaftlichen Umgang. Nach mehreren Salven aus den Waffen beider gewehrtragenden Züge überreichten Major Bacher und Leutnant Joachim Krezdorn dem Jubilar einen württembergischen Offizierssäbel mit persönlicher Gravur auf der Klinge.

 

Witterungsbedingt spielte die Stadtkapelle als Musikzug der Bürgerwache die Musikstücke der Geburtstagsserenade im Bürgerhaus.

 

Bildergalerie  unter: https://www.flickr.com/photos/buergerwachemengen/albums/72157708134977805

 

 

 

Jahrtag setzt mit Ernennung von Oberleutnant Stefan König zum Hauptmann und mit Wechsel an der Spitze des Spielmannszugs besondere Akzente

Mit Teilnahme von Abordnungen der Bürgerwache Saulgau, der Stadtgarde zu Pferd Saulgau, der Hohenzollern-Kürassiere Sigmaringen, der Bürgerwehr Munderkingen und der Bürgergarde Friedrichshafen sowie der Kommandanten der Schützenkompanien Göflan und Schlanders haben sich die Mengener Stadtsoldaten in ansehnlicher Mannschaftsstärke zu Beginn des neuen Jahrs der Bevölkerung gezeigt. Beim Antreten vor der Martinskirche rief Major und Kommandant Georg Bacher den bisherigen Tambourmajor Hans-Jürgen Lehleiter und den designierten Nachfolger Michael Feinäugle vor die Front. In korrekter Weise gab Lehleiter den Tambourstab an den Kommandanten zurück, und dieser übergab ihn an den jungen Michael Feinäugle. Souverän führte der neue Tambourmajor die Truppe anschließend durch die Stadt zur Liebfrauenkirche. 

Die Eucharistiefeier, während der auch der Verstorbenen gedacht wurde, gestalteten die Stadtkapelle als Musikzug der Bürgerwache und der Bürgerwachchor musikalisch. Im Anschluss an den Festgottesdienst schritt der Kommandant mit den Altersjubilaren, die in diesem Jahr für 50 und 40 Jahre Treue zur Bürgerwache im aktiven Dienst geehrt wurden, die Front ab.

 

Im Ennetacher Bürgerhaus hieß Kommandant Bacher neben den Uniformierten auch zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung willkommen und bedankte sich für deren Verbundenheit mit der Bürgerwache. Besonderen Dank richtete Bacher an die Familien Krezdorn und Rebholz mit ihren Helferinnen und Helfern vom Rock'n-Roll-Club Cadillac. Sie sorgten für das leibliche Wohl. Bacher bedankte sich desweiteren bei der Geistlichkeit für den feierlichen Gottesdienst. In Kürze ging der Kommandant auf die Geschichte des Bürgerwachjahrtags ein, dem er eine feste und wichtige Tradition im Leben der Bürgerwache bescheinigte.

 

Zum Bürgerwachjahrtag kämen in wenigen Tagen noch weitere Jahrtage, nämlich der Handwerker- und der Meierschaftsjahrtag hinzu, gab Bürgermeister Stefan Bubeck bekannt. Er überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Freundeskreises der historischen Bürgerwehren in Baden-Württemberg. (Anm.: Bubeck wurde im Oktober zusammen mit Bürgermeister Günter Pfundstein aus Zell am Harmersbach zu Stellvertretern des Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Urban Bacher gewählt.)

 

"Wer interessiert sich heute noch für uns?", fragte Ehrenlandeskommandant Oberst Harald Neu, und fügte hinzu, dass über die historischen Bürgerwehren im Land so gut wie nichts im Fernsehen gesendet würde. Berichte in den Printmedien beschränkten sich auf lokale Ereignisse, bevorzugt wenn es in einem Verein Verstimmung oder gar heftigen Streit gibt. Dies sei in Bayern ganz anders, fügte Neu hinzu. Den Bürgern im bunten Rock rief Neu zu, die gute Tradition und damit den Stellenwert einer Bürgerwehr zu wahren. Übermäßiges Ausrücken zu Anlässen, die traditionsfremd sind, würden eben diesem Stellenwert schaden. Bevor der Ehrenlandeskommandant seine kurze Ansprache schloss, nannte er im Lob nicht nur die Mengener Wehr, sondern auch die "Saulgauer Monarchie".

 

Darauf ging Hauptmann Dirk Riegger, seit vorigem Jahr neuer Kommandant der Bürgerwache Saulgau und Patenwehr der Mengener Bürgerwache spontan als "Kommandant Riegger III." ein. (Anm.: Vorgänger waren Großonkel Adolf Riegger und Vater Frank Riegger). Für eine eventuelle spätere Weiterführung eben dieser Monarchie befände sich sein Sohn bereits in Ausbildung beim Jugendspielmannszug, ließ Riegger wissen. Im Hinblick auf den geplanten Oberschwaben-Tattoo beim Kreismusikfest in Hohentengen sei er voller Vorfreude, schloss Riegger sein Grußwort.

 

Für die Kameradinnen und Kameraden, die für mehrere Jahre und Jahrzehnte Treue Abzeichen und Urkunden des Landesverbands der historischen Bürgerwehren und Stadtgarden in Württemberg-Hohenzollern und der Stadt Mengen erhielten, hatte Kommandant Georg Bacher eine mit Humor und Ankedoten gespickte Laudation parat. Da kam so manches zum Vorschein und sorgte für Heiterkeit.

 

Die große Überraschung des Tages wurde Oberleutnant Stefan König zuteil. Die Bürgerwache verlieh ihm den Dienstgrad Hauptmann. Dies wurde möglich, da Kommandant Georg Bacher als stellvertretender Landeskommandant im Rang eines Majors und damit Stabsoffiziers steht. Sichtlich gerührt bedankte sich König und spontan erhoben sich alle Anwesenden und spendeten langanhaltenden Beifall.

 

Mit einem speziell gebrannten Elixier haben die Kommandanten der Schützenkompanien Göflan und Schlanders, Martin Wielander und Joachim Frank die verschneiten Alpen überquert. Das Behältnis wechselte den Besitzer mit einer Einladung zu einer Jubiläumsfeier nach Südtirol.

 

Bürgerwachchor, Spielmanns-und Musikzug unterhielten im Wechsel die Gäste mit Liedern und flotten Weisen.

 

 

Alle Bilder vom Tag unter der Adresse:

https://www.flickr.com/photos/buergerwachemengen/albums/72157702588273922

 

 

 

 

Pressebericht von Christoph Klawitter in der Schwäbischen Zeitung

Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf ein ereignisreiches und Ausblick auf ein sicher interessantes Vereinsjahr

Offiziere und Funktioner erhalten erneut Vertrauen ausgesprochen

Die diesjährige Generalversammlung fand traditionsgemäß am Dreikönigstag und mangels anderer Lokalität im Gemeindehaus der katholischen Pfarrgemeinde statt. Im Anschluss an die Rechen-schaftsberichte des Kommandanten, des Schriftführers, des Schatzmeisters, des Spielmannszug- und des Artilleriezugführers sowie des Kompaniefeldwebels und des Fouriers zog Major und Kom-mandant Georg Bacher Bilanz über seine 20 Jahre Amtszeit und hob die besonderen Ereignisse her-vor. Großes Lob sprach Bacher der erlebten Kameradschaft innerhalb der Bürgerwache aus.

Allergrößte Wertschätzung gebühre der Bürgerwache, rief Bürgermeister Stefan Bubeck aus. Selbst als Ehrenoffizier im bunten Rock der Wehr aktiv, betonte Bubeck, dass die Bürgerwache ein hervorragender Repräsentant für die Stadt sei. 

Den wohl interessantesten Programmpunkt im Veranstaltungsjahr, nämlich die Fahrt im Spätsommer nach Dresden, stellte Reisemarschall Dr. Urban Bacher im Detail vor und weckte dabei reges Interesse bei den Zuhörern.

Am Vorabend des diesjährigen Maifests wird Oberleutnant Stefan König nach einem halben Jahr-hundert Abschied nehmen vom aktiven Dienst als Zugführer des II. Zugs und auch aus dem Vorstand als Stellvertreter des Vereinsvorsitzenden ausscheiden. Bei den Wahlen erhielt Major und Kommandant Georg Bacher erneut das uneingeschränkte Vertrauen der Wahlberechtigten ausgesprochen. Leutnant Joachim Krezdorn bleibt Zugführer des I. Zugs, erhält die Ernennung zum Oberleutnant und wird Stellvertreter des Vorsitzenden. Leutnant Manfred H. Müller führt künftig den II. Zug. Schatzmeister Manfred P. Müller, Fourier Martin Fischer sowie die beiden Beisitzer Joachim Schwarz und Roland Buzengeiger nehmen weiterhin ihre bisherigen Funktionen wahr.

 

Bilder: Franz Feinäugle

 

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