Veranstaltungen im laufenden Jahr

Vereinsführung bleibt unverändert - Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag verläuft zügig.

Robert Knaus (Kassenprüfer), Joachim Krezdorn (Leutnant und Zugführer I. Zug, Georg Bacher (Major und Kommandant), Stefan König (Oberleutnant und Zugführer II. Zug), Franz Feinäugle (Schriftführer), Manfred Bender (Kassenprüfer), Manfred P. Müller (Schatzmeister) und Manfred H. Müller (Fahnenoffizier II. Zug) (von links).

 

Alljährlich am Dreikönigstag hält die Bürgerwache ihre Jahreshaupt- und zugleich Mitgliederversammlung ab. Dabei legen das Kommando und die weiteren Funktionsträger Rechenschaft über das vergangene Vereinsjahr ab. Nach der Begrüßung durch Major und Kommandant Georg Bacher gedachte die Versammlung der beiden Verstorbenen, Sina Schleweck und Josef Wieland. Bacher gab danach den aktuellen Stand der Aktiven bekannt. Die Wehr zählt zur Zeit 158 Frauen und Männer in Uniform, davon 30 im Spielmannszug, 70 im Musikzug, 30 im I. und 28 im II. Zug. Darunter sind drei Neuzugänge. Eine lange Liste von Einzelspenden, die der Kommandant verlas, zeigte nach seinen Worten zusätzlich den Stellenwert der Bürgerwache bei der Einwohnerschaft. Beim Rückblick auf die einzelnen Veranstaltungen hob Bacher vor allem die Formationsparade und die anschließende Aufführung des Großen Zapfenstreichs anlässlich der Mengener Heimattage hervor. Begeistert hätten sich die Kameradinnen und Kameraden der befreundeten Schützenkompanien aus Neustift/Tirol und Schlanders/Südtirol geäußert. An dieser Stelle sagte Bacher dem Choreographen der Formationsparade Franz Feinäugle Dank und Anerkennung wie auch den Zugführern und allen Teilnehmern.

Ein wahrer Ohrenschmaus ist es jedes Mal, dem Bericht des Schriftführers Franz Feinäugle zuzuhören. Mit Charme und Witz zieht er die Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann und spart auch nicht mit Anekdoten, in denen sich so mancher wiederfindet. Gelächter und Beifall zwangen ihn, seinen Vortrag mehrmals zu unterbrechen.

Trotz sinkender Einnahmen berichtete Schatzmeister Manfred P. Müller von einem ordentlichen Kassenstand. Die Liste der einzeln vorgetragenen Posten zeigt, wie umfangreich die Arbeit des Kassierers ist. Die beiden Kassenprüfer Robert Knaus und Manfred Bender bescheinigten Müller eine einwandfreie und sorgfältige Buchführung.

Beim Spielmannszug wird es im kommenden Jahr einen Wechsel in der Führung geben. Tambourmajor Hans-Jürgen Lehleiter kündigte im Anschluss an seine Stärkemeldung und die Ausrückzahlen seinen Rückzug an.

Lobende, aber auch tadelnde Worte kamen aus dem Mund des Kompaniefeldwebels Herbert Beutel. Namentlich nannte der Spieß die Kameradinnen und Kameraden, die entweder bei keiner Probe und keinem Ausrücktermin oder nur wenige Male gefehlt hatten. Schelte gab es jedoch für die Mitglieder, die äußerst selten oder überhaupt nie an einem Termin teilgenommen hatten. Sie solten sich überlegen, ob sie bei der Bürgerwache im für sie richtigen Verein wären und am besten die doch recht teure Uniform abgeben, meinte Beutel. Ausdrücklich nahm er dabei die durch Krankheit verhinderten Kameradinnen und Kamerden vom Tadel aus. Der Kompaniefeldwebel appellierte weiter an die Pflege und Sauberkeit der Ausrüstung.

Pulver und Blei, das sind die Materialien, mit denen Fourier Martin Fischer hauptsächlich zu tun hat. "Es wurde viel geschossen", verkündete er zu Beginn seiner Ausführungen. Beide Kanonen waren turnusgemäß beim Beschussamt in Ulm und dürfen die kommenden fünf Jahre erneut ihren Dienst zur donnernden Ankündigung festlicher Ereignisse versehen.

Als hervorragende Botschafterin und Aushängeschild der Stadt Mengen bezeichnete Bürgermeister Stefan Bubeck die Bürgerwache. Er bedankte sich beim Kommando für die ausgezeichnete und harmonische Zusammenarbeit und bei allen Angehörigen der Wehr für die Teilnahme an repräsentativen Auftritten. Bubeck, der selbst als Ehrenoffizier im Dienst der Wehr steht, zog Bilanz über die grandiosen Auftritte anlässlich der Städtepartnerschaftsfeier im französischen Boulay sowie der Paraden in Straßburg und Metz. Seinem Vorschlag, die Funktioner zu entlasten, folgten die stimmberechtigten Anwesenden in voller Zahl.

Ehrungen und Beförderungen gehören beim Jahrtag am 20. Januar zum Höhepunkt des Festes. Die Kameradinnen und Kameraden, die durch mehrjährige aktive Dienstzeit Ernennungen zum nächsthöheren Dienstgrad und zur Verleihung von Ehrenzeichen des Landesverbands und der Stadt anstehen, gab Leutnant Joachim Krezdorn bekannt.

Turnusgemäß standen die Ämter von Schriftführer, Schatzmeister und Kassenprüfern zur Wahl an. Erwartungsgemäß stellten sich die Amtsinhaber erneut zur Verfügung, und so werden Franz Feinäugle, Manfred P. Müller, Robert Knaus und Manfred Bender auch in der nächsten Periode ihre Dienste wahrnehmen.

Die Bürgerwache Mengen ist die einzige historische Wehr in Baden-Württemberg, die über einen eigenen Chor verfügt. Tutor Manfred H. Müller warb um weitere Sänger, damit der Chor unter dem neuen Leiter Josef Grüner wieder zu seiner früheren Blüte komme.

Nach Bekanntgabe der Ausrücktermine im laufenden Jahr durch Kommandant Bacher gab er den einzigen Antrag auf Beitragsangleichung zur Abstimmung. Künftig wird der Beitrag also zehn Euro betragen.

"Wir sind die Menger Bürgerwehr, die strammen Stadtsoldaten." Mit diesem gemeinsam gesungenen Lied ging die Versammlung zu Ende.

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